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Weltweite Aktionswoche zum Thema Kontinenz News

Vom 17. bis 30. Juni 2019 findet die internationale World Continence Week mit bundesweiten Infoveranstaltungen und Aktionen statt.

Mehr als neun Millionen von Inkontinenz betroffene Bundesbürger gibt es, darunter sind auch viele querschnittgelähmte Menschen. Selbst bei guter Versorgung bleiben häufig Fragen offen. Die Veranstalter der internationalen World Continence Week (WCW) wollen deshalb vom 17. bis 30. Juni 2019 Betroffene, Angehörige und medizinisches Personal auf zahlreichen Veranstaltungen über Behandlungsmöglichkeiten und Therapien aufklären.

Menschen, die von Inkontinenz betroffen sind, leiden nach Mitteilung der Deutschen Kontinenz Gesellschaft e.V. oft stark unter ihrer Erkrankung. Sie seien im Alltag eingeschränkt und müssten viele Einbußen in Kauf nehmen. Viele Betroffene wüssten nichts von den Heilungschancen. Mehr als die Hälfte wage sich aus Scham nicht zum Arzt und bleibe unbehandelt. „Das Wissen über konkrete Heilungschancen ist der erste Schritt, um die Lebensqualität der Betroffenen wieder zu verbessern”, so die Deutsche Kontinenz Gesellschaft mit Sitz in Frankfurt/Main.

Vielsprechende Therapieansätze

Unter dem Motto „Leben statt müssen” soll die Aktionswoche zur allgemeinen Aufklärung beitragen. Das Spektrum der Therapien und Behandlungen ist jedenfalls breitgefächert. Es reicht von schlichter Gewichtsreduktion über Physiotherapie und Medikamenten bis hin zu operativen Eingriffen. In den meisten Fällen könne Inkontinenz nach Aussagen der Experten gelindert oder sogar geheilt werden.

„Betroffene müssen kompetente Hilfe erhalten, damit sie wieder sorgenfrei am sozialen Leben teilhaben können“, kommentiert Prof. Dr. med. Axel Haferkamp, Direktor Urologische Klinik und Poliklinik am Universitätsklinikum Mainz und Erster Vorsitzender der Deutschen Kontinenz Gesellschaft.

Termine und Adressen

Eine Übersicht aller Events und aktuelle Informationen zu den Veranstaltungen in Ihrer Nähe gibt es auf der Website der Deutschen Kontinenz Gesellschaft unter www.kontinenz-gesellschaft.de. Hier finden Betroffene und Angehörige auch Adressen zertifizierter ärztlicher Beratungsstellen sowie von Kontinenz- und Beckenbodenzentren.

(Text: Brigitte Muschiol)

Arten von Inkontinenz

(c) fotolia, Bilderzwerg

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