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Swiss-Trac: Pionier unter den Zuggeräten Spezialfahrräder, Handbikes & Co.

Der Offroad-Spezialist bietet einzigartige Möglichkeiten und Vorteile

Seit über 25 Jahren verleihen die Zuggeräte von Swiss-Trac Rollstuhlfahrern mehr Mobilität. Damals war seine Bauweise auch dem Umstand geschuldet, dass von leichten und handlichen Lithium-Ionen-Batterien noch lange nicht die Rede war. Heute kann der Swiss-Trac die Jagd nach weniger Gewicht und immer kompakteren Abmessungen entspannt anderen überlassen, denn das Schweizer Zuggerät bietet einzigartige Vorteile.

Wenn es eine Bandbreite von Einsatzmöglichkeiten für Rollstuhlzuggeräte gibt, markiert der Swiss-Trac das eine Ende. Nicht nur aufgrund seiner Schweizer Herkunft, auch wegen seiner besonderen Bauweise ist der Swiss-Trac ein wahrer Berg und Tal- sowie Offroad-Spezialist. Während kleine und leichte Rollstuhlzuggeräte an Steigungen, auf Schotter und in vielen anderen Situationen schnell an ihre Grenzen stoßen, weil ihnen die Traktion fehlt, schnurrt der Swiss-Trac unbeirrt seines Wegs. Steigungen bis 20 Prozent sind für den Swiss-Trac kein Problem.

Individuelle Anpassungen

Tetragriffe von Swiss-Trac (c) Swiss-Trac

Entworfen hat den Swiss-Trac ein Tetraplegiker, der darauf geachtet hat, dass er alle Funktionen stets selbstständig bedienen kann. Speziell für diese Nutzer gibt es deshalb eine eigene Ausstattungsserie, um die Bedienung mit eingeschränkter Handfunktion bequem und sicher zu machen. Nach Angaben des Herstellers ist der Swiss-Trac damit das einzige Rollstuhlzuggerät, das auch von Tetraplegikern mit einer Lähmungshöhe C5/6 sicher im Gelände benutzt werden kann.

Aber auch für Paraplegiker und viele andere Behinderungsarten ist der Swiss-Trac eine gute Ergänzung zur individuellen Mobilität, zum Beispiel auf längeren und holprigen Strecken. Für das leichte Gepäck oder kleinere Einkäufe verfügt das Zuggerät serienmäßig über einen Gepäckträger. Wer mehr vorhat, findet im umfangreichen Zubehörprogramm sogar einen Anhänger sowie eine Mitfahrgelegenheit für Fußgänger. Für Hemiplegiker lässt sich das Cockpit komplett spiegeln, sodass die Bedienung mit der rechten Hand bequem möglich ist.

Leicht ins Auto verladbar

Der Swiss-Trac ist mit den meisten gängigen Rollstuhlmodellen kompatibel. Dafür muss an den Rollstuhl ein Adapter montiert werden, der die Deichsel des Zuggeräts zentral aufnimmt. Der Adapter kann mit wenigen Handgriffen entfernt werden, wenn der Swiss-Trac nicht gebraucht wird. Der Ankoppelvorgang ist sehr einfach, weil er durch das vorsichtige Zurückfahren des Zuggeräts unterstützt werden kann. Wie bei allen anderen Zuggeräten auch, wird dabei der Rollstuhl leicht angekippt, damit seine Lenkräder nicht mehr den Boden berühren.

Besonders praktisch ist, dass der Swiss-Trac ohne großen Kraftaufwand ganz einfach in jedem gängigen Kofferraum eines Kombi verstaut werden kann. Dazu muss man lediglich zwei Schienen anlegen, über die der Swiss-Trac aus eigener Kraft nach oben fährt. Damit es auch bei wenig Platz nicht zu eng wird, lässt sich der Lenker mit wenigen Handgriffen nach unten klappen. Wie einfach das geht, kann man eindrucksvoll in einem Video auf der Internetseite des Herstellers sehen (www.swisstrac.ch).

(Text: Julia Wagner)
Technische Daten
Modelle 3
Reichweite (km) ca. 30
Geschwindigkeit (km/h) 6 oder 9
max. Anhängelast (kg) 80, 120, 160
max. Steigung (%) 20 (12 bei 9 km/h)
max. Stufenhöhe (cm) nach oben 12
nach unten 15
Gewicht (kg) 55, 65, 70
Motorleistung (Watt) 300 oder 400
Ladezeit mind. 8 Stunden bei leeren Batterien
Bremsen dynamische Motorbremse, mechanische Feststellbremse
Hilfsmittelnummer Ja

Swiss-Trac

(c) Swiss-Trac
Seit 25 Jahren zeiht der Swiss-Trac Rollstühle zuverlässig über Stock und Stein

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