MOBITIPP

Ihr Ratgeber für mehr Mobilität und Lebensqualität

Kategorie: Mutmacher

Karina Lauridsen: Physiotherapeutin im Rollstuhl Mutmacher

Nach ihrem Unfall beim Fallschirmspringen konzentrierte sich Karina Lauridsen so schnell wie möglich auf das Wesentliche und probierte entschlossen aus, was ihr noch möglich ist. Das war sehr viel: Die Dänin vertrat ihr Land erfolgreich bei den Paralympischen Spielen. Sie schloss mehrere Ausbildungen ab und fand als Physiotherapeutin neue berufliche Erfüllung. Gespräch mit einer Frau, die sich auch von ihren Klienten manchmal mehr Selbstverantwortung wünscht.

Stefan Keller: „Vergessen Sie das mit dem Adrenalin!” Mutmacher

Wenn Stefan Keller über das Gleitschirmfliegen spricht, kann es philosophisch werden. Denn die Fliegerei ist so viel mehr als ein Sport für ihn. Dabei ist er im Juni 2013 während eines Flugs abgestürzt und sitzt seitdem im Rollstuhl. Der Fliegerei fühlt sich der 56-Jährige noch mehr verbunden als zuvor. Er übernahm es sogar, einer schwerstbehinderten jungen Frau mit Atemgerät den Traum vom Fliegen zu erfüllen.

Anastasia Umrik: Mutausbruch und Entfaltungsschübe Mutmacher

Anastasia Umrik war lange so etwas wie ein Postergirl für Inklusion: jung, witzig, charmant und mit gut begründeter Meinung ausgestattet. Mit Initiativen wie das Fotoprojekt „Stärke braucht keine Muskeln” und das Designlabel „inkluWAS” erreichte sie eine große Öffentlichkeit und war gefragte Gesprächspartnerin für alle, die etwas über Behinderung und Inklusion wissen wollten. Dann war plötzlich Funkstille. Jetzt meldet sich Anastasia Umrik zurück – als Coach für Menschen, die zu neuen Ufern aufbrechen wollen.

Sascha Hohendorn: „Nimm Dein Leben selbst in die Hand!” Mutmacher

Als 25-jähriger Student kam Sascha Hohendorn durch einen Unfall in den Rollstuhl. Er beschloss, seine ursprünglichen Ziele weiter zu verfolgen. Das ist gut 22 Jahre her. Heute arbeitet der gebürtige Duderstädter als Projektingenieur bei einem großen Unternehmen aus der Hilfsmittelbranche. Im Gespräch mit MOBITIPP erklärt er, warum seine Entscheidung, die Verantwortung für sein Leben selbst zu übernehmen, goldrichtig war.

Martin Braxenthaler: Paralympics-Sieger, Markenbotschafter, Familienvater Mutmacher

Martin Braxenthaler war ein junger Mann wie viele andere, ein guter, vielseitiger Freizeitsportler mit einem klassischen Beruf als Mechaniker. Doch ein Betriebsunfall änderte das Leben des damals 22-jährigen radikal, er bewegt sich seither im Rollstuhl durchs Leben. Nach 25 Jahren ist seine Lebensbilanz sehr positiv: Er sammelte zehn paralympische Goldmedaillen, arbeitet jetzt als Berater und Markenbotschafter für drei große Unternehmen der Sanitätsbranche und ist glücklicher Familienvater.

Andreas Gautschi: Ausloten, was mit dem Handbike möglich ist Mutmacher, Spezialfahrräder, Handbikes & Co.

Wer sich für das Handbiken in der Schweiz interessiert, kommt an Andreas Gautschi kaum vorbei. Nach seinem Unfall mit dem Gleitschirm 1990 kommt er zum Handbiken. Er wird sechsfacher Schweizer Meister und befasst sich intensiv mit der Forschung und Entwicklung der Sportgeräte. Der 55-jährige bietet Handbike-Beratung und bloggt über seine Touren. Heute steht für den Projektleiter im Innovationszentrum für assistive Technologien (IAT) in Nottwil, das Fahren im Gelände im Vordergrund.

„Bitte knutschen Sie jetzt Ihre(n) Liebste(n)!“ Mutmacher

Iris und Volker Westermann, die beide mit der Glasknochenkrankheit leben, gehören zu den bundesweit bekannten Rollstuhlfahrern. Sie setzen sich schon seit Jahren dafür ein, dass Inklusion selbstverständlich wird. Im Sommer feiern Iris und Volker ihren 19. Hochzeitstag. Dabei standen bei ihrer ersten Begegnung die Zeichen noch nicht einmal auf „große Sympathie“.

Jacqueline Janke: Das Locked-In-Syndrom überwunden Mutmacher

Nach einem Autounfall 1989 erwacht Jacqueline Janke im Locked-In-Syndrom (LIS). Anfangs funktionieren nur noch ihr Verstand und ihre Augenlider. Mit ärztlicher Hilfe und starkem Willen kämpft sich die gebürtige Neumünsteranerin ins Leben zurück. Sie macht ihre Kreativität und Spiritualität zum Lebensinhalt. Und vor Kurzem hat sie als Kunstlehrerin eine neue Aufgabe für sich entdeckt. Wir haben Jacqueline Janke vor zehn Jahren besucht und fragten jetzt nach, wie es ihr geht.

10 Jahre Rolliläum Erstversorgung Rollstuhl, Mutmacher

Der Skatepark ist sein Zuhause, unterwegs ist er in der ganzen Welt. David Lebuser ist in der Szene ein Star. Kein Wunder, schließlich ist er deutscher Meister und einmal auch Weltmeister im WCMX geworden, einer halsbrecherischen Sportart für Rollstuhlfahrer. Hier beschreibt er seinen Weg vom selbstverschuldeten Unfall, der ihn in den Rollstuhl brachte, in ein völlig neues Leben als Sportstar und Vorbild.

Doktor Robert Figl: Erfolgreich in Sport und Beruf Erstversorgung Rollstuhl, Mutmacher

Das Leben im Rollstuhl hat einen technischen Aspekt, einen gesundheitlichen und einen sozialen. Im sozialen Bereich dreht sich alles um eigene Aktivitäten, Menschen im Umfeld und Beruf. Robert Figl aus Karlsruhe ist ein gutes Beispiel dafür, wie eine berufliche Karriere im Rollstuhl gelingen kann.

Dergin Tokmak: Der auf Stöcken tanzt Mutmacher

Als Dergin Tokmak mit acht Monaten an Kinderlähmung erkrankt, verliert er die Kontrolle über sein linkes und teilweise auch über sein rechtes Bein. Der Sohn türkischer Eltern sucht nach kreativen Ausdrucksmöglichkeiten und findet sie im Breakdance. 2004 engagiert ihn der Cirque du Soleil viele Jahre für die Rolle als „Hinkender Engel“. Nach dem Engagement hat sich Dergin Tokmak wieder eigene künstlerische Wege gebahnt. In unserem Interview erzählt er was ihn bewegt, hier findet ihr stets aktuelle Infos: www.facebook.com/dergin.tokmak.

Udo Späker: Alles ganz normal Mutmacher

Was Udo Späker leistet, schaffen andere nicht ohne Behinderung. Von solchen Vergleichen und solchem Lob will er aber gar nichts wissen. Inklusion at it’s best.

Marco Simon: Frankfurt-Fan mit Leib und Seele Mutmacher

Marco Simon ist enthusiastischer Fan von Eintracht Frankfurt. So oft wie möglich reist er zu Spielen, auch wenn schon bei Heimspielen zwischen seinem Heimatort Bad Marienberg in Rheinland-Pfalz und Frankfurt am Main eine Strecke von 110 Kilometern liegt. Der 47-jährige lebt mit Muskeldystrophie, von der er 1998 erfahren hat. Seit 2014 sitzt er im Rollstuhl. Was er an der Eintracht besonders schätzt: Als Rollifahrer fühlt er sich vom Club und der Fanbetreuung ernst genommen.

Gerd Schönfelder: Die Chancen ergriffen, die sich zeigten Mutmacher

Gerd Schönfelder haben wir kürzlich auf der Veranstaltung eines großen Autoherstellers persönlich kennengelernt. „Ich habe ein richtig tolles Leben“, sagte er da. Er strahlte so viel innere Ruhe und Lebensfreude aus, dass wir ihn nach seinen Kraftquellen befragten. Schließlich verlor er mit 19 Jahren beim Versuch, auf einen anfahrenden Zug zu springen, den rechten Arm und alle Langfinger der linken Hand.

Lisa Schmidt: Wie man mit Voruteilen aufräumt Mutmacher

‚Destroying stereotypes‘ heißt das Motto der Initiative Sit’n’skate, die Lisa Schmidt gemeinsam mit ihrem Freund David Lebuser und Anna Spindelndreier ins Leben gerufen hat. Was es damit auf sich hat und warum es cool sein kann, einen Rollstuhl zu nutzen, erzählt sie in unserem Video.

Katrin Rohde: Gründerin einer Rollstuhlwerkstatt in Burkina Faso Mutmacher

Nach einer schicksalshaften Reise durch Westafrika wanderte Katrin Rohde Mitte der 90er Jahre von Norddeutschland nach Burkina Faso aus. Als sie sah, unter welchen Umständen Menschen mit körperlichen Einschränkungen dort leben, gründete sie in der Hauptstadt Ouagadougou eine Rollstuhlwerkstatt für Dreiradrollstühle. Jetzt ist die gebürtige Hamburgerin wieder für einige Zeit in Deutschland. MOBITIPP fragte nach, was aus dem Projekt geworden ist.

The Blue Poisons: Cheerleader mit und ohne Rollstuhl Mutmacher

„The Blue Poisons“ in ihren blauen Kostümen mit den silbernen Pompons bringen mit ihren Auftritten Schwung in Sportevents und andere Veranstaltungen. Gegründet wurde die inklusive Cheerleader-Tanzgruppe im Herbst 2015 von der Rollstuhlfahrerin Asun Kramer. Als die 27-Jährige wenige Monate nach dem Start unerwartet starb, beschlossen die Mitglieder: Wir machen weiter – für Asun. MOBITIPP sprach mit der Cheerleaderin Emely Wagner.

Samuel Koch: „Für meine Theaterarbeit unverzichtbar“ Mutmacher

Samuel Koch liebt die Schauspielerei. Noch während des Studiums erwarb er ein individuell angepasstes Elektromobil. Es ermöglicht ihm, als Tetraplegiker seinen Beruf als Film- und Theaterschauspieler weiter auszuüben und hilft ihm auf der Bühne, stärker seine Persönlichkeit wirken zu lassen.

Sabine Delle: Vermittlerin von Sportmodels mit Handicap Mutmacher

Mit ihrer Agentur „Bühnenkind“ in Hamburg hat sich Sabine Delle auf Models spezialisiert, die sich durch ein besonderes Talent auszeichnen: Kinder und Erwachsene, die eine Sportart oder ein Musikinstrument gut beherrschen, Doubles, Tänzer und Artisten. Seit rund drei Jahren vertritt sie auch Sportlerinnen, Sportler und etablierte Models mit einer Körperbehinderung.

Sascha Schrön: YouTuber mit professionellem Anspruch Mutmacher

Webseite, Facebook, Instagram und YouTube: Sascha Schrön ist vielseitig im Internet unterwegs. Die meiste Zeit und Leidenschaft investiert der Hamburger in seinen YouTube-Videokanal. Wenn alles klappt, will der 33-Jährige demnächst Filmproduktion studieren, um seine Projekte möglichst professionell umsetzen zu können. MOBITIPP hat den YouTuber nach seiner technischen Ausrüstung gefragt und wie er als Tetraplegiker ohne Fingerfunktion damit umgeht.

Reimar Deibert: Du wirst unglücklich sein, wenn du aufgibst Mutmacher

Reimar Deibert unterrichtet in Osnabrück am Gymnasium „In der Wüste“ Deutsch und Englisch sowie Werte und Normen. Seit einem Sprung in den See mit 17 Jahren sitzt er im Rollstuhl. Nach dem Abitur entschied sich Reimar Deibert für ein Lehramtsstudium. Der 36-Jährige war überrascht, als wir ihn für die Mutmacher-Reihe anfragten. Er habe trotz seines Unfalls viel Glück gehabt. Doch der Tetraplegiker hat auch eine gute Lebenseinstellung.

Christian Au: „Dolmetscher“ in Sachen Kostenübernahme Mutmacher

Christian Au, Anwalt für Sozialrecht, kennt das Thema Hilfsmittel und Kostenerstattung aus mehreren Blickwinkeln: Er war für eine große Krankenkasse tätig, bevor er sich mit einer eigenen Kanzlei in Buxtehude bei Hamburg selbstständig machte. Zudem ist er selbst Rollstuhlfahrer. Weil Christian Au komplizierte Sachverhalte super erklären kann, wurde aus dem geplanten Kurzinterview im Handumdrehen ein längerer Beitrag über die Kostenerstattung für Hilfsmittel durch die gesetzlichen Krankenkassen.

Frank Purk: Batman fürs Bein Mutmacher

Das Badebein mit Haifischmaul zieht in der Werkstatt von Frank Purk immer viel Aufmerksamkeit an. Das Ausstellungsstück ist eine frühe Arbeit des Orthopädietechnikers und Prothesendesigners. Aus dem Ausflug ins Kreative ist heute ein zweites Standbein geworden: In Hamburg-Wandsbek arbeiten Frank Purk und sein Team sowohl an der perfekten Passform von Prothesen und Orthesen als auch an Hilfsmitteldesign, das den Trägern Selbstvertrauen verleiht.

Melanie Heck: Reiterin mit Rollstuhl und einer Botschaft Mutmacher

Die Nienburgerin, die mit Spina bifida lebt, hat ihre Leidenschaft fürs Reiten schon als Dreijährige entdeckt. Heute ist sie 26 Jahre alt und führt auf Facebook den persönlichen Blog „Reiten trotz Rollstuhl“. Zum Team „Melly und Rocky“ gehört noch ihr Ehemann Marcel. Melanie Heck gibt Auskunft, wie sie sich ihren Traum zu reiten verwirklicht.

Bronislav Roznos: multifil identity – Tanztheater zur Vielfalt und Inklusion Mutmacher

Multifil − ein Fadenbündel, das sich aus mehreren kleinen zusammensetzt − inspirierte Bronislav Roznos dazu, sein freies, inklusives Tanztheater „multifil identity“ zu nennen. Ob mit oder ohne Behinderung, ob Profi oder Laie, ob mit oder ohne Migrationshintergrund: In ihren Performances zeigen die Tänzer durch Tanz und Bewegung, wie man individuelle Unterschiede überbrücken kann.

Karoline Böhnke: Mutter mit Macherqualitäten Mutmacher

Mit Josefine (10) und Antonia (7) ist Karoline Böhnkes Wunsch nach einer Familie mit eigenen Kindern in Erfüllung gegangen. Die 35-Jährige aus Neustadt/Ostholstein an der Ostsee lebt mit einer inkompletten Querschnittlähmung infolge von Spina bifida und arbeitet als Erzieherin. Zu ihren Stärken gehören ihre optimistische Lebenseinstellung und ihre Tatkraft.

Daniela Maier bloggt zu Amputation und Beinprothesen Mutmacher

Vor fünf Jahren wurden Daniela Maier aufgrund einer durch Heparin ausgelösten HIT Typ II-Erkrankung beide Unterschenkel amputiert. Kürzlich hat die 35-Jährige einen Blog gestartet. Darin berichtet sie über ihre Amputation, ihre Erfahrungen mit den Prothesen und über ihre Aktivitäten. Zum Beispiel über ihre Reisen, unter anderem nach New York. Eine Packliste gibt es obendrein. Gut geschriebene Texte ohne Pathos, mit viel Inhalt.

Andreas Pröve: Weltenbummler im Rollstuhl Mutmacher

Er ist einer der erfahrensten Globetrotter im Rollstuhl: Nach einem Verkehrsunfall 1981 und der Diagnose Querschnittlähmung wurde aus dem Tischler Andreas Pröve ein bekannter Fotoreporter. Seine erste Reise 1984 führte ihn nach Indien. Zu den extremsten Abenteuern zählt die 5.700 Kilometer lange Tour entlang des Mekongs von Vietnam bis ins tibetische Hochland.

Dirk Passiwan: Vom Mut, rechtzeitig aufzuhören Mutmacher

Höher, schneller, weiter: Als Spitzensportler im Rollstuhlbasketball hat Dirk Passiwan das Streben nach ständiger Verbesserung im Blut. Er wird auch weiterhin für die Doneck Dolphins Trier in der Bundesliga spielen. Doch bei der Deutschen Nationalmannschaft hört er jetzt auf. Kann ein erfolgreicher Sportler, der sich selbst aus dem Spiel nimmt, ein Mutmacher sein? MOBITIPP meint: unbedingt. Lest selbst!

Jérôme Deya: Weil die Liebe allen Menschen gehört Mutmacher

Jérôme Deya fotografiert seit vielen Jahren Menschen mit Behinderung für soziale Organisationen, Unternehmen und Zeitschriften. Seine preisgekrönte Ausstellung „A mon corps dérangeant“, frei übersetzt „Ode an meinen verstörenden Körper“, hält intime Momente zwischen Paaren fest, von denen ein Partner behindert ist. Die Ausstellung läuft seit 2014 und wurde bisher in Frankreich und Kanada gezeigt.

Fidi Baum: der rappende Inklusionsbotschafter Mutmacher

Hans-Friedrich (Fidi) Baum lebt mit Cerebralparese. Seine Fachhochschule hat er nach einem tausendfach angeklickten Rap-Video über einen rollstuhlgerechten Zugang um einen Fahrstuhl bereichert. Heute arbeitet Fidi als Sozialarbeiter und ist freiberuflich mit seiner Musik als Frontmann in Sachen Inklusion unterwegs.

Anna Schaffelhuber: Ausnahmetalent im Monoskibob Mutmacher

Mit fünfmal Gold für Deutschland waren die Paralympics 2014 im russischen Sotchi „ihre“ Spiele. Im März 2018 steht Anna Schaffelhuber, die inzwischen mit kompletter Querschnittlähmung lebt, im südkoreanischen Pyeongchang wieder bei fünf Wettkämpfen im Monoskibob am Start. Wir haben uns nach ihren Trainingsvorbereitungen erkundigt.

Phil Hubbe: der Meister für „Behinderte Cartoons“ Mutmacher

Darf man über Menschen mit Behinderung Witze machen? Phil Hubbe, der seit Mitte der 80er Jahre mit Multipler Sklerose lebt, hat diese Frage für sich so beantwortet: Ja, wenn der Witz gut ist und nicht auf Kosten anderer geht. Die Cartoons und Karikaturen des Magdeburgers zeichnen sich durch einen Humor aus, der – mal heiter, mal rabenschwarz, immer feinfühlig – Menschen die Scheu vor dem Tabuthema Behinderung nimmt.

Florian Sitzmann: Life Award 2017 für einen Impulsgeber Mutmacher

Nach dem Unfall 1992 scheint der damals 15-Jährige am Tiefpunkt seines Lebens angekommen zu sein. Doch Florian „Flo“ Sitzmann sieht es als zweite Chance und gestaltet es nach seinen Vorstellungen. Die Lesungen und Erzählungen des 41-Jährigen ziehen seit Jahren ein Publikum an, das sich berühren lässt.

Dennis Winkens: Online mit der Welt verbunden Mutmacher

Dennis Winkens hatte als 17-Jähriger einen schweren Sportunfall mit dem Mountainbike. Folge: inkomplette Querschnittlähmung ab dem dritten und vierten Halswirbel. Mit rheinischem Pragmatismus hat sich der 29-Jährige wichtige Lebensbereiche zurückerobert.

Jörg Diehl: Faszination Powerchair Hockey Mutmacher

Jörg Diehl brauchte dringend einen neuen Sportrollstuhl. Innerhalb von wenigen Tagen spendeten 301 Unterstützer die gesamte Summe. Rund 15.000 Euro. MOBITIPP wollte mehr über den Sport wissen und erreichte den glücklichen Kapitän des deutschen Powerchair-Hockey-Nationalteams in den Niederlanden.

David Lebuser: Coolness sprengt Klischees Mutmacher

Er trägt den Szene-Namen „Dat Lebbe“ und lebt das seine, wie es ihm gefällt. „Es geht immer mehr als man denkt“, sagt David Lebuser, einer der Topskater in der WCMX-Weltklasseliga. Mit dem Gemeinschaftsprojekt „sit ‚n‘ skate“ will er die Sicht auf Menschen mit Behinderung ins Positive wandeln.

Tan Caglar: Der erste Handicap-Comedian auf Stand-Up-Tour Mutmacher

Tan Caglar kam mit Spina Bifida, einer Fehlbildung des Rückenmarks, zur Welt. Der Deutsch-Türke setzte sich als Model durch, ist als Basketballer in der 1. Bundesliga erfolgreich und gehört zu Deutschlands interessantesten Stand-Up-Comedy-Newcomern. Am Donnerstag, 3. August 2017 um 23.00 Uhr strahlt die ARD „Nuhr ab 18“ mit einem Auftritt von Tan Caglar aus. Anschauen lohnt sich!