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Buchvorstellung: Verstehen heißt nicht einverstanden sein News

Wie man durch tieferes Verstehen innere Freiheit gewinnt und bessere Entscheidungen treffen kann

„Ich verstehe das nicht!“ Dieser Satz ist schnell gesagt und bezieht sich auf den Partner, den Beruf und das Weltgeschehen überhaupt. Dabei ist tieferes Verstehen der Erfolgsfaktor der Zukunft, sagt Boris Grundl in seinem neuen Buch „Verstehen heißt nicht einverstanden zu sein“. Es ist die Basis jeglichen Wachstums, von Menschen wie Unternehmen und Kulturen. Der hochgelähmte Managementberater, Redner und Autor hat diese Erkenntnis nach einem Unfall gewonnen, die ihn letztlich wieder zurück in ein erfolgreiches, erfülltes Leben führte. In seinem Buch zeigt er den Weg zu persönlichem Wachstum durch tiefgründiges Verstehen auf.

© Hans Scherhaufer

Wohl jeder kennt die Ratlosigkeit, die einen überkommt, wenn andere Menschen anders denken und anders handeln, als man selbst es tun würde. Zumindest dann, wenn man die Beweggründe nicht kennt oder nicht nachvollziehen kann. Und schon sitzt man in der Falle und verharrt in gewohnten Denk-und Verhaltensmustern. Ähnlich läuft es ab, wenn eine sich eine Lebenssituation ergibt, die man nicht gewählt hat oder wenn einem politische Entscheidungen nicht passen. Immer dann, wenn einem etwas gegen den Strich geht.

Es geht um die Entwicklung einer inneren Haltung.

In seinem aktuellen Buch „Verstehen heißt nicht einverstanden sein“ beschreibt Boris Grundl auch die Mechanismen des Verstehens beziehungsweise des Nichtverstehens. Hinter der Blockade steckt nach Erfahrung des Autors häufig ein Missverständnis: Die meisten Menschen verwechseln „verstehen“ mit „einverstanden sein“. Wer tiefer verstehen will, muss aber überhaupt nicht einverstanden sein, mit dem, womit er konfrontiert ist. Er muss nur bereit sein, auf einer anderen Ebene als bisher verstehen zu wollen.

Solch einen Weg persönlicher Veränderung zu gehen, ist eine Herausforderung. Boris Grundl hat sie angenommen. Ein Badeunfall in Mexiko 1990 setzt den Schlusspunkt hinter sein Leben als erfolgsverwöhnter Spitzensportler. Der damals 25-Jährige sitzt seither zu 90 Prozent gelähmt im Rollstuhl, wurde zwischenzeitlich Hartz-IV-Empfänger. Inzwischen ist Boris Grundl längst wieder auf der Erfolgsspur, führt ein eigenes Unternehmen, berät und coacht Manager, ist gefragter Redner und schreibt Bücher.

Im neuen Buch des 52-Jährigen erlernen die Leser Schritt für Schritt den Dreiklang „Aufnehmen, Durchdringen, Verstehen“: klug hinzuhören, differenziert zu bewerten, Perspektiven zu wechseln und seine Sicht zu erweitern. Dabei lässt der Autor seine Leser an seinem eigenen inneren Entwicklungsprozess teilhaben. Das macht das Konzept von Boris Grundl nachvollziehbar und es überzeugt, wenn er schreibt: „Wer tief versteht, sieht klarer, erkennt, worum es geht und trifft die besten Entscheidungen.“

Wer an der Entwicklung seiner Persönlichkeit interessiert ist und offen für ein neues Verständnis von tieferem Verstehen ist, findet in Boris Grundls neuem Buch eine lohnende Lektüre.

 

 

Verstehen heißt nicht einverstanden sein, 320 Seiten, Oktober 2017, Econ
Hardcover: ISBN 9783430202442, 18,00 Euro
eBook: ISBN 9783843716536, 14,99 Euro

 

Das Buch gibt es zum Beispiel hier bei Amazon:

https://www.amazon.de/Verstehen-heißt-nicht-einverstanden-sein/dp/3430202442/ref=sr_1_1?s=books&ie=UTF8&qid=1513080312&sr=1-1&keywords=Verstehen+heißt+nicht+einverstanden+sein

(Text: Brigitte Muschiol)

Buchtipp:

© Hans Scherhaufer
Boris Grundl ist Managementberater, Unternehmer, Führungsexperte, Coach und Redner. Mit seiner Leadership-Akademie berät er Firmen wie Daimler, SAP oder die Deutsche Bank. Er ist Gastdozent an Universitäten, erforscht das Thema Verantwortung (www.verantwortungsindex.de) und setzt sich ehrenamtlich für Schüler ein. Er ist verheiratet, hat zwei erwachsene Kinder und lebt in Deutschland und Spanien.